zusammenarbeit - Inklusion in eine gemeinsame Arbeitswelt
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Mittwoch, 20.Juli 2016

Ziemlich beste Chancen!
Der ZUSA-Newsletter _ #3

"Ich kann mir keine schönere Arbeit vorstellen."

Dass Andreas Greiner das einmal über seine Tätigkeit in der Förderstätte der Regnitz-Werkstätten gGmbH in Erlangen sagen würde, hätte er selbst wohl am wenigsten erwartet. Auf seinem mühsamen Weg zurück ins Arbeitsleben schaffte er dank ZUSA den Wiedereinstieg ins Berufsleben und wurde vom Betreuten zum Betreuer. Die Erfolgsgeschichte von Andreas Greiner ist nur ein Beispiel dafür, wie der (Wieder-)Einstieg ins Berufsleben von Menschen mit Behinderung mit passgenauer Unterstützung gelingen kann. Zudem bestätigt sie einmal mehr das Engagement der Partner im Projekt ZUSA - und motiviert letztlich für die kommenden Monate.

Viel Spaß beim Lesen!
Ihr ZUSA-Team

Wieder Fuß fassen.

Das Betreuer-Team der Regnitz-Werkstätten in Erlangen freut sich über tatkräftige Unterstützung von Andreas Greiner. Seit November 2015 ist er ZUSA-Teilnehmer und erprobt sich seit Februar dieses Jahres in der Förderstätte der Einrichtung. Auf der Tagesordnung stehen hauswirtschaftliche Tätigkeiten, die Pflege der Bewohner und die Gestaltung des Freizeitprogramms. Greiner fühlt sich wohl an seinem neuen Arbeitsplatz und beginnt im Herbst sogar eine Ausbildung als Heilerziehungspflegehelfer.

Lesen Sie hier die ganze Geschichte von Andreas Greiner.

Zertifikat für Inklusion?

Mit dem Projekt "Zertifikat für Inklusion" betritt ZUSA Neuland. Ob sich das Wagnis lohnt, mit einem weiteren Zertifizierungsprozess Unternehmen zu motivieren, mehr Menschen mit Behinderung einzustellen, wurde bei einem Workshop mit Prof. Markus Beckmann und Studierenden der Hochschulgruppe Sneep (Student Network for Ethics in Economics and Practice) ergründet. Das Ergebnis: Gute Idee. Gleichwohl waren die 15 Teilnehmer des Workshops, Vertreter von Unternehmen, Organisationen und ZUSA-Partner bei der Aussicht auf ein allzu umfängliches Zertifizierungsverfahren durchaus skeptisch.

Hier lesen Sie mehr über den Workshop.

Mehr als Broterwerb.

Arbeit gibt Raum zur Entfaltung und ist wichtig für unseren Selbstwert. Die Arbeitslosenquote sinkt. An Menschen mit Behinderung geht dieser Trend jedoch vorbei. In Erlangen liegt die Quote bei 11,4 Prozent, bundesweit sogar bei 13,9 Prozent. In der Stadt Erlangen beschäftigen wir Menschen mit Behinderung und möchten Ihnen als Arbeitgeber Mut machen. Manchmal bedeutet es anfangs mehr Aufwand, Menschen mit Behinderung einzustellen. Aber es lohnt sich. Sie gewinnen engagierte Mitarbeiter, und geben Ihrem Unternehmen die Möglichkeit, Berührungsängste abzubauen. Helfen Sie dabei, dass jeder die Arbeit finden und ausüben kann, die zu ihm passt. Für gelungene Inklusion in der Arbeitswelt.

Kontakt.

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns, wenn Sie Verstärkung benötigen und eine Teilnehmerin oder einen Teilnehmer zur Arbeitserprobung anfragen möchten. Gerne informieren wir Sie auch über unsere anstehenden Veranstaltungen.

Wenn Sie den Newsletter in anderer Form benötigen (zum Beispiel als pdf oder als offenes Dokument), stellen wir Ihnen diesen gerne zur Verfügung.

 

Tel. 09131 897-444

zusa@access-ifd.de

Bundesministerium für Arbeit und Soziales