zusammenarbeit - Inklusion in eine gemeinsame Arbeitswelt
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Freitag, 9.Dezember 2016

Ziemlich beste Chancen!
Der ZUSA-Newsletter_#5

Hoch hinaus.

Wer hoch hinaus will, muss manchmal sehr dafür kämpfen. Doch wo ist eigentlich dieses "hoch"? Wo ist oben? Für die Skispringer beim Weltcup in Klingenthal bedeutet "hoch hinaus", 140 Meter weit zu springen, damit sie "oben" auf dem Sieger-Treppchen stehen. Höhenflüge anderer Art erlebt ein alleinerziehender Vater mit gesundheitlichen Problemen und vielen Hürden in seinem Leben dank einer sicheren Arbeitsstelle. Er will nur so hoch hinaus, dass er ein gutes Leben mit einer sicheren Zukunft für sein Kind führen kann. Wo dieses oben ist, liegt also immer im Auge des Betrachters. Klar ist aber, dass sowohl der Sprung auf das 30-Zentimeter-Treppchen als auch das Hochgefühl einer neuen beruflichen Chance vor allem Hochachtung verdienen - "Respekt. Vor Leistung".

Das ZUSA-Team will auch im Jahr 2017 auf unterschiedlichste Weise hoch hinaus und freut sich auf viele gemeinsame Projekte mit Ihnen. Wir wünschen Frohe Weihnachten, besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Viel Spaß beim Lesen unserer aktuellen Newsletter-Ausgabe!
Ihr ZUSA-Team

Kick-off in Klingenthal.

Beim Weltcup im Skispringen verwandelte sich die Vogtland-Arena in Klingenthal am 2. Dezember 2016 ein weiteres Mal in einen Hexenkessel. Unser ZUSA-Team war mittendrin beim ersten Springen auf deutscher Schanze in diesem Winter. Die Eindrücke hätten vielseitiger nicht sein können: Vom Anlaufturm blickten wir den fliegenden Sportlern hinterher, trafen Skisprung-Legende Martin Schmitt und erlebten die ausgelassene Stimmung in der Arena hautnah. Eine fulminante Einstimmung auf unsere Veranstaltung unter dem Motto "Respekt. Vor Leistung" am 6. April 2017 in der Rudolf-Dassler-Halle im Puma Headquarter Herzogenaurach.

Hier geht's zum Video.

Kämpfen!

Als Manuel Naschwitz erfährt, dass er mit 40 Jahren nicht mehr arbeitsfähig sein wird, wenn er nicht schleunigst etwas an seiner Situation ändert, zieht er die Notbremse. Der Weg in ein strukturierteres Leben ist keineswegs leicht. Der alleinerziehende Vater geht ihn trotzdem, und er sucht sich Hilfe. "Ich wollte nicht, dass mein Sohn mich irgendwann im Rollstuhl sieht."

Lesen Sie hier die ganze Erfolgsgeschichte von Manuel Naschwitz.

Der frühe Vogel.

Bereits zum dritten Mal begrüßten die ZUSA-Projektpartner Wirtschaftsunternehmen aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt im Rahmen des Veranstaltungsformates "Inklusion exklusiv". Dieses Mal trafen sich Organisatoren und Unternehmer bei einem ausgiebigen Frühstück im Hotel Novina in Herzogenaurach. Die frühe Uhrzeit hinderte die etwa 50 Gäste nicht an regen Gesprächen und Diskussionen - im Gegenteil. Es wurden mehrere Arbeitserprobungen vorgeschlagen, und es herrschte Konsens darüber, dass Inklusion entscheidende Beiträge zur Gestaltung des demografischen Wandels leisten kann und dem Fachkräftemangel entgegenwirkt.

Bedürfnisse ernst nehmen.

Inklusion ist ein wichtiges Anliegen, besonders, wenn man sie aus einer Nachhaltigkeitsperspektive betrachtet. Mit Blick auf das Ziel bedeutet Nachhaltigkeit, so zu handeln, dass wir sowohl die Bedürfnisse der Menschen heute als auch die Bedürfnisse zukünftiger Generationen ernst nehmen. Dort, wo Menschen auf Barrieren gesellschaftlicher Teilhabe stoßen, haben wir dieses Ziel noch nicht erreicht. Mit Blick auf den Umsetzungsweg beschreibt Nachhaltigkeit zudem das Prinzip, wertvolle gesellschaftliche Ressourcen gezielt zu pflegen und zu entwickeln. Inklusion erkennt das Talent, die Fähigkeiten und Ideen aller Menschen an und will Bedingungen für ihre Entfaltung schaffen. Oder wäre es zukunftsträchtig, dieses Potenzial dauerhaft zu ignorieren?

Immer vorwärts.

Die ZUSA-Kooperationspartner treffen sich regelmäßig, um sich gegenseitig über neue Entwicklungen in den Einrichtungen und bei Access zu informieren. Kürzlich traf man sich beim Kooperationspartner intec gGmbH, einer Integrationsfirma der Lebenshilfe e. V. Erlangen-Höchstadt (West).

Lesen Sie mehr über die regelmäßigen Treffen.

Kontakt.

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns, wenn Sie Verstärkung benötigen und eine Teilnehmerin oder einen Teilnehmer zur Arbeitserprobung anfragen möchten. Gerne informieren wir Sie auch über unsere anstehenden Veranstaltungen.

Wenn Sie den Newsletter in anderer Form benötigen (zum Beispiel als pdf oder als offenes Dokument), stellen wir Ihnen diesen gerne zur Verfügung.

Tel. 09131 897-444
zusa@access-ifd.de

Bundesministerium für Arbeit und Soziales