zusammenarbeit - Inklusion in eine gemeinsame Arbeitswelt
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Donnerstag, 18.Februar 2016

Ziemlich beste Chancen!
Der ZUSA-Newsletter.

Erst der Anfang.

Das Projekt "ZusammenArbeit - Inklusion in eine gemeinsame Arbeitswelt" zeigt: Wenn sich die richtigen Partner zusammentun und ein Ziel verfolgen, eröffnen sie Menschen mit Schwerbehinderung viele Perspektiven im Arbeitsmarkt. Erste Erfolge können die Projektpartner aus Erlangen und dem Landkreis Erlangen-Höchstadt bei der Akquise und Besetzung von Arbeitsplätzen sowie bei der Vermittlung von Plätzen der Arbeitserprobung bereits verzeichnen. Die Teilnehmerzahlen steigen und dennoch ist es erst der Anfang. Wir geben uns nicht zufrieden und zählen darauf, dass noch mehr Arbeitgeber in der Region die Chance des inklusiven Gedankens auf dem Arbeitsmarkt nutzen.

Ab sofort informieren wir Sie regelmäßig darüber, was ZUSA macht, nennen Ihnen gute Gründe, warum Sie auch inklusiv denken sollten, und verraten Ihnen, wo Sie uns antreffen.

Viel Spaß beim Lesen!
Ihr ZUSA-Team

Austausch inklusive.

Es lohnt sich, Menschen mit Behinderung zu beschäftigen. Die Entlastung der eigenen Fachkräfte, die Bereicherung für das Team und eine nachhaltige Unternehmensführung sind nur ein paar Gründe dafür. Am 2. März 2016 startet ZUSA unter der Schirmherrschaft von Konrad Beugel, Erlangens Wirtschaftsreferent, die Veranstaltungsreihe "Inklusion exklusiv". Drei- bis viermal im Jahr tauschen sich Unternehmer in lockerer Atmosphäre aus und diskutieren offen über Hürden und Herausforderungen. Und auch potenzielle Kandidaten für die Arbeitserprobung werden anhand von Kurzprofilen vorgestellt und vermittelt.

Unterstützer.

Ab sofort bekommt ZUSA mit seinem Beirat Rückenwind von Vertretern der hiesigen Wirtschaft, der Politik und von hochrangigen Einrichtungen aus der Region. Ziel ist es, "bei Entscheidern auf höchster Ebene Gehör" zu finden und die "konkreten Vermittlungsziele des Projekts" zu fördern. Welche Schritte müssen gegangen werden, damit die Grundsätze der Inklusion auch im Arbeitsmarkt ankommen? Ab der nächsten Ausgabe stellt Ihnen jeweils ein Beiratsmitglied in 100 Worten seine Vision vor. Den Beginn macht Dr. Ulrich Walwei, Vizedirektor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.

Lernprozess.

Der feste Arbeitsvertrag war ein echtes Glücksgefühl, erinnert sich Christin Ammon. Seit fast einem Jahr arbeitet sie nun dank ZUSA in Norbert Ungerers Niederlassung des Aktuell Lohnsteuerhilfe e. V. in Erlangen und greift dem Steuerfachwirt tatkräftig als Assistentin unter die Arme. "Die Büroarbeit liegt mir", sagt sie. Und vor allem erleichtere es ihr vieles, auch mal Fehler machen zu dürfen und trotzdem eigenständig zu arbeiten. "Das Vertrauen, das er mir entgegenbringt, stärkt mein Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl." Warum sich Norbert Ungerer bei der Mitarbeitersuche explizit an ACCESS gewendet hat? "Warum denn nicht? Ich bin zufrieden. Es ist ein Lernprozess für beide Seiten", sagt er.

Bundesministerium für Arbeit und Soziales