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    Aus sozialer Überzeugung

    Erfolgsgeschichte:

    Stadt Erlangen

     

    Inklusion ist nicht nur Baustein
    einer zukunftsfähigen
    Personalpolitik. Es ist
    zuvorderst eine persönliche
    Entscheidung, sich im Sinne
    seiner eigenen sozialen
    Überzeugung zu engagieren.

zusammenarbeit - Inklusion in eine gemeinsame Arbeitswelt
Stadt Erlangen

Aus sozialer Überzeugung

Ahmet Akbulut kann kämpfen. Seine Muskelerkrankung, die ihm langes Stehen erschwert, fordert ihn auch immer wieder heraus. Die Verwaltungsstelle im Bürgermeister- und Presseamt der Stadt Erlangen ist für ihn deshalb so viel mehr als eine Chance. Es ist ein Neuanfang. Für Silvia Klein, Leiterin des Büros für Chancengleichheit und Vielfalt/Internationale Beziehungen im Bürgermeister- und Presseamt, ist es eine Selbstverständlichkeit, Menschen mit den unterschiedlichsten Prägungen einzustellen. In ihrer Personalpolitik verfolgt sie einen inklusiven Ansatz – für öffentliche Arbeitgeber ohnehin eine Pflicht, findet sie:

„Unsere Gesellschaft ist divers. Das muss sich in einer Behörde widerspiegeln. Viele Arbeitgeber haben Vorbehalte gegenüber Vielfalt. Ihre Mitarbeiter sind dann größtenteils männlich, weiß und zwischen 30 und 40 Jahre alt. Ich glaube, Firmen, die auf Vielfalt verzichten, haben Nachteile.“

Neben Botengängen und Bürotätigkeiten bringt sich Ahmet Akbulut auch mit seinen Sprachkenntnissen ein. Zum Beispiel, wenn die deutschsprachigen Kollegen in der Kommunikation mit türkischen Mitbürgern scheitern.

Trotzdem gibt es Nachholbedarf: „Ich habe genauso hohe Erwartungen an ihn wie an alle meine Mitarbeiter“, sagt Silvia Klein, „er ist ein gleichberechtigtes Teammitglied, aber er muss in einigen zentralen Punkten nachqualifiziert werden." Diese Zeit investiert Silvia Klein gerne, weil sie sich einen langfristigen Erfolg verspricht. „Wir haben die Stelle vor vielen Jahren beantragt und sind froh, dass sie nun endlich genehmigt wurde.“ Und Ahmet Akbulut will beweisen, dass Silvia Kleins Entscheidung, ihn einzustellen, richtig war: „Hier ist immer so viel los. Ich habe viel mit Menschen zu tun. Kein Tag ist wie der andere. Das macht Spaß und ich kann hier zeigen, was in mir steckt. Auch deshalb will ich bleiben.“

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Steckbriefe

Erfahren Sie an dieser Stelle mehr über die beiden Hauptpersonen der ZUSA-Erfolgsgeschichte der Stadt Erlangen.

Bundesministerium für Arbeit und Soziales