zusammenarbeit - Inklusion in eine gemeinsame Arbeitswelt
Corscience, Erlangen

Konstruktiver Dialog

Gerhard Kaletka ist die Ruhe selbst. Er mag es, präzise zu arbeiten. Und er mag Technik. Beides findet er in der Werkstatt des Erlanger Medizintechnik-Unternehmens Corscience, in das er über ACCESS Integrationsbegleitung gekommen ist. Hier baut er Platinen zusammen, deren Funktion er anschließend am Computer prüft.

Zwei Wochen musste sich Gerhard Kaletka in einem Praktikum beweisen, jetzt hat er die Festanstellung in der Tasche. Für den gelernten Fotografen ist das ein Segen. Er hatte bereits zwei Bandscheibenvorfälle und braucht einen Arbeitgeber, der darauf Rücksicht nimmt.

Das tut Dr. Claudius Moor, Prokurist und  Leiter der Abteilung Entwicklung bei Corscience. Das Gewinnmaximierungs-Ethos anderer Unternehmen, die Mitarbeiter lediglich an ihrer Effizienz und ihrem Umsatz messen, kann er nicht nachvollziehen. Bei Corscience zählen andere Eigenschaften: „Herr Kaletka hat eine angenehme Art und er passt ins Team.

Natürlich erwarten wir auch Ehrlichkeit und eine sorgfältige Arbeitsweise. Wir arbeiten schließlich in der MedTech-Branche." Ohne Bedarf hätte Corscience Gerhard Kaletka nicht eingestellt:„Wir wollten ursprünglich jemand in Vollzeit, haben dann aber Herrn Kaletkas Wünschen nach einer halben Stelle entsprochen. Die anderen Fachkräfte entlastet er mit seiner Arbeit trotzdem."Die Zusammenarbeit mit ACCESS bezeichnet Moor als erfolgreich:

„Wir hatten das Gefühl, dass es ACCESS wirklich um Herrn Kaletka geht und um uns. Keine Head-Hunter-Mentalität, kein Ködern mit Fördergeldern, einfach ein offener, konstruktiver Dialog, der am Ende zu einem tollen Ergebnis geführt hat."

Gerhard Kaletka nickt: „Ich freue mich, wenn alles so bleibt, wie es jetzt ist."

Corscience, Erlangen

Steckbriefe

Erfahren Sie an dieser Stelle mehr über die beiden Hauptpersonen der ZUSA-Erfolgsgeschichte bei Corscience.

Bundesministerium für Arbeit und Soziales