zusammenarbeit - Inklusion in eine gemeinsame Arbeitswelt
Der Beck, Erlangen

Win-Win-Situation

Joachim Stöbig legt Brezen aus Mürbeteig. Er tut das sehr sorgfältig und mit Liebe zum Detail. Er hat sein eigenes Tempo.

Das wird schnell klar, sieht man Stöbigs Kollegen in der Konditorei des Erlanger Traditions-Unternehmens „Der Beck“ beim Arbeiten zu. Wo andere 120 Brezen legen, schafft Joachim Stöbig 70. Und das ist völlig okay, findet sein Chef, „Der Beck“-Betriebsleiter Jörg Wangemann. Joachim Stöbig hat sein eigenes Leistungspotenzial.

Die Erwartungen, die an ihn gestellt werden, muss er dennoch erfüllen. „Wir haben hier viele Tätigkeiten mit Wiederholungsfaktor, die auch von einer Kraft ausgeführt werden kann, die nicht voll einsatzfähig ist“, so Wangemann. Fünfeinhalb Stunden am Tag arbeitet Joachim Stöbig mit Zucker und Mehl, belegt Erdbeerböden, bedient die Eismaschine. Als gelernter Bäcker und Konditor weiß er, was er tut.

Seine Epilepsie, die ihn Jahre abseits des Arbeitsmarkts gekostet hat, hat er mittlerweile im Griff und mithilfe von ACCESS langsam in seine alte Form zurückgefunden.

Für Jörg Wangemann ist die Zusammenarbeit eine „Win-Win-Situation mit gutem Gewissen“:

„Herr Stöbig ist eine wunderbare Ergänzung unseres Teams, das er einerseits entlastet und das andererseits mit akzeptablem Aufwand sicherstellt, dass die abgelieferte Qualität stimmt.“

Joachim Stöbig schiebt die Bleche mit den Brezen in den Kühlraum. Seine Arbeit will er nicht missen: „Der handwerkliche Aspekt ist einfach meins. Ich arbeite wieder in meinem Traumberuf, und das macht mich sehr glücklich.“

Der Beck, Erlangen

Steckbriefe

Erfahren Sie an dieser Stelle mehr über die beiden Hauptpersonen der ZUSA-Erfolgsgeschichte bei Der Beck.

Bundesministerium für Arbeit und Soziales